Zeha Schuhe
Bereits 1897 gründet Carl Häßner – daher der Name – eine Sportschuhfabrik im Thüringer Wald, die nach dem 2. Weltkrieg in der Nähe wieder aufgebaut wird.
Anfang der 50er Jahre werden die ersten Fußballschuhe produziert und wenig später Sportschuhe für alle Bereiche. Schon 1960 wird die gesamte Olympiamannschaft der DDR mit Zeha-Schuhen ausgestattet, 1964 auch die CSSR.
Während der Absatz zunächst nur in diesen beiden Ländern stattfindet, macht sich die umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit Ende der 70er Jahre auch im westlichen Ausland bemerkbar – insbesondere Schweden wird ein Großabnehmer.
Nach dem Mauerfall wird die Produktion zunächst gestoppt, lebt aber dank der Initiative zweier Designer wieder auf: Alexander Barré und Torsten Heine haben bis heute drei Richtungen kreiert, die mit immer wieder neuen Akzenten versehen werden:
Die Zeha Berlin Streetwear Collection lehnt sich noch stark an die ehemaligen Sportschuhe an, ist aber doch schon sehr modisch-aktuell.
Bei den Carl-Häßner-Meisterschuhen handelt es sich um straßentaugliche Sneaker, die aus feinsten Materialien und mit großem handwerklichem Geschick hergestellt werden. Interessante Farbgebungen runden das modische Bild ab und peppen die Schuhe, die in der Tradition der Fußballschuhe den 50er Jahre stehen, modisch auf.
Ganz aktuell schließlich gibt es die Urban Classics Collection, die den eigentlichen Sport- und Freizeitbereich weit übersteigt und im gehobenen Fachhandel anzusiedeln ist. Die Schuhe aus dieser Reihe sind aus besonders edlen Materialien wie Kalbs- und Pferdeleder gefertigt – auch die Innenausstattung und die Sohle bestehen aus Leder. Der Look ist eine gelungene Mischung aus dem Stil der 20er Jahre und modisch-klarem Design.
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